Ess-Bar

Leben ist ohne zentrale Mittel nicht lebbar: Lebensmittel.
Der tägliche Kreislauf von Nahrungszunahme und Ausscheidung symbolisiert auch den Zyklus von Leben und Tod, von innen und außen, von gestern und heute. In der gesellschaftlichen Alltagskultur wird „essen“ oft verknüpft mit Riten der Geselligkeit, des Genusses, der Entbehrung, der Zuneigung und Ablehnung, der Ästhetik und des Geschmacks, in erster Linie aber mit der Körperlichkeit generell.
Diese lebenserhaltenden Mittel sind auch seit Jahrhunderten Gegenstand der Kunst bis in die Gegenwart hinein.
Ob das Abendmahl von Leonardo da Vinci, die Fettecke von Beuys oder die EatArt von Daniel Spoerri, der Restmahlzeiten zu Skulpturen formte:
Lebensmittel und Essen sind nicht aus der Kunst wegzudenken.
Die hier gezeigten Beispiele versuchen sich dem Thema surreal, wie das Jaguar-Ei bis hin zu fotorealistischen Abbildungen zu nähern.